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Der Vogel Phönix CD

Art.Nr.: 15849383 ISBN 9783796403873

Hersteller: Schwab Heinrich Verlag
Autor/Interpret Hozzel, Michael
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Beschreibung

Der Vogel Phönix
 - musikbegleitete Märchenballade, gedichtet und komponiert von Michael Hozzel, veröffentlicht in dem Lyrik-Band „Der Vogel Phönix“ von Michael Hozzel, 2012, Pomaska-Brand-Verlag Die Märchenballaden folgen in ihrer lyrisch-epischen Breite nur in einem sehr allgemeinen Sinn der tradierten Handlung, wie sie uns aus bekannten Erzähl-Zyklen überkommen ist. Ihre Absicht liegt darin, in einer erzählerischen Fassung, die weit über die stilisierende Knappheit des alten Märchentextes hinausgeht, oberflächlich brach liegende Bilder eines alten erzählerischen Kanons für eine „vertikale“ Sinngebung und Selbstfindung fruchtbar werden zu lassen. In dieser poetisierten erweiterten und veränderten Gestalt, auch unter Einbeziehung eines unbekannten Märchenpersonals, mag sich ein völlig anderer und überraschend neuer Gehalt hinter der teilweise erstarrten Maske alter Lesegewohnheiten gerade für den bereiten und eingestimmten erwachsenen Entdecker erschließen. Die "Märchenballaden" sind nicht für kleine Kinder geschrieben. Sie wenden sich an den "eingeweihten" Leser. In diesem Sinne verkörpern sie schon in ihrer Auslese ein mögliches Lese- und Klangabenteuer, das den neugierig Reisenden mitnehmen mag auf eine beherzte und durchaus herausfordernde (Nacht-)Meerfahrt auf den Wogen seiner eigenen Tiefe hin zu einem offenen Horizont voller Überraschungen. Vor dessen Weite und Schönheit gerät dann manch treffendes Bild zur Metapher eines Hinweises, sich selber auf den Weg zu machen: Balladen erzählen auf eindringliche Weise von diesem unbegreiflichen Unternehmen "nachtreisender" Seelen auf dem Ozean ihrer Selbst-Entdeckung: Hier die Konfrontation von Alters-Depression und plötzlichem Todesschrecken und ihre erlösende Entlarvung in der heiligen Begegnung mit einer Wiedergeburt aus erschütternder Tiefe durch liebende Treue. Dort die Ertüchtigung zum durchschauenden Blick reiner Hingabe, welcher die bannende Maske des äußeren Scheins im Beharren durchdringt. An anderer Stelle die Ergebung in einmal geschworene Treue und deren „tödliche“ Erschütterung durch Misstrauen, Meineid und Verrat bis hin zur lösenden Wiedereinsetzung der Wahrheit im Feld von Reue und Einsicht. Oder: Eine rettende Liebestat gerät zum selbstverzehrenden Feuer inbrünstiger Liebe, die sich im Selbst-Opfer aufschwingt zu Verzicht und höherer Verwandlung aus Hingabe und Gnade. Themen all-täglichen Schicksals, verbildlicht und ausgesponnen am goldenen Faden menschlicher Urbilder.