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Der freie Atem und der Lichtseelenprozess

Art.Nr.: 15849499 ISBN 9783796402777

Hersteller: Schwab Heinrich Verlag
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Beschreibung

Übungen und Grundlagen zur Atemschulung und zur Entwicklung eines freien Menschenbildes Mit 172 Abbildungen, davon 85 farbige Fotos, 42 schwarz-weiss-Fotos und 45 Zeichnungen, Hardcover, 255 Seiten, 19,00 Eur(D), 19,50 Eur(A), 25,90 CHF, 730 g, 17 x 24 cm Aus dem Inhalt Innere Ruhe, Konzentration und Meditation Ein erweitertes Verständnis der Atmung unter Einbezug der anthroposophischen Menschenkunde und Medizin Die Atmung in ihrer kosmischen Beziehung Die Atmung und der Eiweißstoffwechsel Der bindende Kreislauf des Atems und der Gefühle Grundlagen der freien Atemschule Die freie Atemübung in einfacherer und in anspruchsvoller Form Gesichtspunkte zur freien Atmung Praxis und therapeutische Wirkungen der freien Atemübung mit seelisch-geistigen Inhalten Entspannung und Ordnung des Bewusstseins Die Weite der Atmung: Das Dreieck Loslösung und Neuanfang: Yoga mudra Weite und Innerlichkeit Die Dreigliederung des Raumes und die Dreigliederung des Körpers: Die Kopf-Knie-Stellung mit seitlicher Drehung Das Formgefühl: Die Waage und der Kopfstand Die Bewahrung der Weite im Gedanken: Der Drehsitz Die Durchgestaltung einer Zielvorstellung bis zu ihrem sinnvollen Abschluss: Die liegende Drehung und die halbe Taube Das Zurückweichen des physischen Leibes: Der Halbmond und der halbe Diamant Die Seelenübungen Erkenntnisbildung zur Atemführung (Pranayama) im Lichte der Yoga-Kritik Rudolf Steiners Rhythmisierung des Atems Hinweise zu den verschiedenen Atemtechniken Die Wechselatmung ohne und mit bandha Der geistige Entwicklungsweg Aus der Einführung von Dr. phil. Stefan Kurth, Religionswissenschaftler und Pädagoge: Ausgehend von den vom Autor entwickelten Prinzipien der Freien Atemschule werden einfache und fortgeschrittene Haltungen (asana) des Yoga sowie viele völlig neu geschaffene Bewegungsformen vorgestellt und zu kurzen Übungseinheiten kombiniert. Jedes Übungskapitel beinhaltet profunde, meditative Gedanken zum Verständnis des Menschen als geistiges, seelisches und körperliches Wesen. Auch mit den Gebieten des Yoga und der Atemschulung beschäftigte sich Heinz Grill bereits in jungen Jahren. Er studierte die Arbeiten von Pionieren der europäischen Yoga-Bewegung wie Boris Sacharow und Selvarajan Yesudian, sowie die Werke B.K.S. Iyengar, um sich schließlich für eine Yogalehrerausbildung bei Swami Vishnu-Devananda in Kanada zu entscheiden. Als Bezeichnung für diesen künstlerischen Übungs- und Entwicklungsweg auf spiritueller Grundlage wählte er zunächst „Die Seelendimension des Yoga“; später nahm er den von Rudolf Steiner in einem Vortrag geprägten Begriff eines „Neuen Yogawillens“ auf. Daneben spricht er auch von einer „Neuen Yogaempfindung“ und einer „Neuen Yogaerkenntnis“. Für sein philosophisches Verständnis des Yoga wurden ihm neben der Bhagavad Gita vor allem die modernen, traditionsübergreifenden Neuformulierungen eines Integralen Yoga durch Swami Sivananda und Sri Aurobindo bedeutsam.“ Erkenntnisbildung zur Atemführung (pranayama) im Licht der Yoga-Kritik Rudolf Steiners: Dieser Abschnitt setzt sich mit der im Yoga verbreiteten Praxis der geführten Atmung (pranayama) auseinander. Der Autor teilt grundsätzliche Bedenken, die Rudolf Steiner gegenüber dieser Praxis formulierte. Er stellt zum einen dar, dass eine ausschließlich durch pranayama herbeigeführte Konzentrationsbildung und vitale Energetisierung in der körperlich-subjektiven Sphäre befangen bleibt und keine Substanz für eine spirituelle Entwicklung in sich trägt. Zum anderen weist er darauf hin, dass die intensive Praxis des pranayama einen tiefgreifenden und riskanten Eingriff in das vegetative Nervensystem, die Persönlichkeitsstruktur und das Willensgefüge des Übenden darstellt. Daher empfiehlt der Autor lediglich eine moderate Praxis, und dies auch nur, wenn der Übende sich eigenverantwortlich mit Zusammenhängen der seelisch-geistigen Entwicklung auseinandersetzt und das Vermögen entwickelt, während der Atemführung ein überblickendes gedankliches Bewusstsein zu bewahren. Unter diesen Bedingungen eröffnet die pranayama -Praxis interessante Perspektiven einer erweiterten und vertieften, erfahrungsgegründeten Erkenntnisbildung zum Atemprozess.